Die Konferenz für eine gesunde und gerechte Arbeit in der Medizin
Wo
Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Wann
Präsenzveranstaltung
7. bis 9. Juni 2023
  • 0Tage
  • 0Stunden
  • 0Minuten

Save the Date!

7. bis 9. Juni 2023 - Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

Kernfragen der Konferenz

1.

Wie müssen Arbeitsbedingungen im Klinikalltag verändert werden, damit die Mitarbeitenden nicht mehr körperlich und mental überlastet sind?

2. 

Wie ist ein gerechtes 

und somit chancengleiches 

Arbeiten möglich? 

3.

Welche neuen Konzepte
brauchen Kliniken,
um für Mitarbeitende an
Attraktivität zu gewinnen?

Call for Contribution

Beteiligen Sie sich als Expertin oder Experte! Zeigen Sie Ihre Beispiele guter, gesunder und gerechter Arbeit. Stellen Sie Studienergebnisse oder Research Notes vor. Gern können Sie auch Wissen und Kompetenz in einem interaktiven Format vermitteln.

Wir müssen reden! Und handeln!

In einer Befragung von Medscape zwischen Juni und August 2020 unter 1.130 Ärzt:innen gab etwa jede bzw. jeder Zweite an, mit psychischen Problemen zu kämpfen. 55 Prozent sagten, sie haben Burn-out-Symptome, depressive Verstimmungen oder sogar beides.

47 Prozent gaben an, dass sie weniger motiviert bei der Arbeit oder geduldig im Umgang mit Patientinnen und Patienten sind. Fast jeder Fünfte erwähnt dies sogar vor den Patientinnen und Patienten. Als Ursache wurden von fast der Hälfte der Befragten Überstunden und die Verwaltung von Dokumenten der Arbeit genannt. Aber auch fehlender Respekt und Wertschätzung von Verwaltung, Arbeitgeber:innen und Kolleg:innen sowie Angestellten spielen eine große Rolle.

Weiterhin zeigte eine repräsentative Umfrage des Instituts für Generationenforschung mit Studierenden der Medizin, dass jede:r Fünfte das Konzept von Chefärzt:innen nicht mehr zeitgemäß findet. Die Hälfte der Studierenden zwischen 25 und 35 lehnten diese Position für sich sogar kategorisch ab. Studierende möchten im Schnitt 30 Prozent weniger arbeiten, als dies jetzt der Alltag von Mediziner:innen ist.

Für den Bereich Pflege lässt sich dies genauso übertragen. Bei einer Umfrage aus April 2021 der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv und Notfallmedizin gab ein Drittel der befragten Intensivpflegekräfte an, den Beruf in den kommenden zwölf Monaten verlassen zu wollen, mehr als 70 Prozent fühlten sich während der dritten Corona Welle überlastet.

Diese Zahlen bestätigen: Es braucht grundlegende Veränderungen in der medizinischen Arbeitswelt.

2 Tage

6 Panels & 
24 Sessions

500 Tickets

20 Fortbildungspunkte Bei Teilnahme an beiden Tagen.

Worüber wir sprechen...

 

Arbeitsgestaltung

 

 

Moderne
Führungskultur

 

Fachkräftemangel


 

Aus- und Weiterbildung
der Zukunft

 

Gleichberechtigung
und Diversity

 

Digitalisierung

 

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Dr. Esther Troost

Prof. Dr. med. Dr. Esther Troost

Wissenschaftliche Leiterin: Medizin
Dekanin Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Dresden;
Direktorin Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Universitätsklinik Carl Gustav Carus, Dresden
Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann

Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann

Wissenschaftliche Leiterin: Arbeitsgestaltung
Leiterin Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz
M.A. Aline Lohse

M.A. Aline Lohse

Wissenschaftliche Leiterin: Arbeitsgestaltung und Programm
Promovendin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz

Speaker:innen

Kooperations­partner

Weitere Programmpunkte, Ablauf, Tickets folgen. 

In unserem Newsletter informieren wir Sie gern.

Folgen Sie uns.

Newsletter abonnieren!

Tragen Sie sich ein und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

Kontakt

Sie haben Fragen, möchten am Programm mitwirken, haben Ideen und Vorschläge oder interessieren sich für ein Sponsoring? Schreiben Sie uns!

    Scroll to top